Als Shopbetreiber gibt es viele Dinge, um die du dich kümmern musst. Egal ob Payment, Warenwirtschaft oder Versand – für jedes Teilgebiet gibt es die richtigen Tools und Partner, die dich bei deiner Geschäftstätigkeit unterstützen können. Doch hast du auch an die passenden Texte gedacht?

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Mit Sicherheit hast du auch schon ein klares Bild davon, wie du der potentiellen Kundschaft dein Sortiment präsentieren möchtest. Viele Shopbetreiber vergessen dabei, dass ein schickes Design und viele Fotos alleine (oft) noch nicht ausreichen, um den Besucher in einen Käufer zu transformieren.

Gut zu wissen: Mit den richtigen Inhalten kannst du die Customer Journey vorhersehen, steuern und schließlich deine Conversion Rate erhöhen.

Interessante Beschreibung der angebotenen Produkte

Versetzte dich einmal in deinen Kunden hinein. Im Gegensatz zu dir kennt dein Kunde nicht jedes Detail deiner (zahlreichen) Produkte. Wie fühlt sich der Handschuh an? Welche Maße hat das Regal? Womit lässt sich die Pinnwand befestigen?

Fragen wie diese sind typisch für Online-Shopper. Die Unsicherheit deiner potentiellen Kundschaft ist groß – schließlich können sie die von dir angebotenen Waren nicht in den Händen halten. Was du also brauchst ist eine Produktbeschreibung, die einen bleibenden (positiven!) Eindruck hinterlässt.

 Erläuternder Content rund um die Produktkategorien

Eine ähnliche Aufgabe, wie den Produktbeschreibungen, kommt auch den Kategoriebeschreibungen zu. Sie sollen den Besucher des Shops informieren, ohne dabei aber auf konkrete Artikel einzugehen.

Einzelne Marken und Produkte werden gegebenenfalls erwähnt und verlinkt. Der Fokus liegt jedoch auf der übergeordneten Kategorie.

Es bietet sich an, einen conversionoptimierten Teil der Kategoriebeschreibung dem Leser “above-the-fold” zu präsentieren (also im Sichtbereich).

Der Teil weiter unten ist dann hauptsächlich für Google & Co gedacht, um der Seite mehr Substanz zu verleihen und sie für Suchmaschinen interessant zu machen. Kategoriebeschreibungen können nämlich hervorragend als SEO- und SEA-Landingpages eingesetzt werden.

Informativer Ratgebercontent ersetzt die persönliche Beratung

Wenn man 100 Leute befragt, was der Unterschied im Einkaufserlebnis zwischen eCommerce und stationärem Handel sei, werden die meisten vermutlich auf die persönliche Beratung verweisen.

Individuelle Beratung im Internet ist möglich (z.B. via Website-Chat), aber ressourcentechnisch dann doch schwierig umzusetzen. Zum Glück geht es aber auch viel einfacher.

Die Probleme deiner Kunden kannst du mit W-Fragen-Tools und Keyword-Software (z.B. kwfinder.com) ganz einfach herausfinden. Konkrete Suchanfragen lassen sich identifizieren, zu denen du dann maßgeschneiderte Antworten liefern kannst.

Beispiele gefällig?

Stelle dir vor, du wärst Betreiber eines Online Shops für Gefrierschränke. Dann haben deine User vielleicht folgende Probleme…

  • Gefrierschrank brummt
  • Gefrierschrank defekt
  • Gefrierschrank laut
  • Gefrierschrank geht nicht mehr
  • Gefrierschrank kühlt nicht mehr

Du merkst schon, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.

Der Leser hat ein Problem (das Gerät macht Lärm, funktioniert nicht mehr etc.) und du lieferst ihnen eine hilfreiche Antwort.

Eins ist sicher: Wer solche Suchanfragen stellt, dessen Gerät ist vermutlich ein Fall für den Sondermüll. Praktisch ist es, wenn die Besucher auf deiner Seite zu diese Erkenntnis kommen und den neuen Gefrierschrank direkt bei dir bestellen.

Du greifst also potentielle Kunden ab, die vermutlich dringend einen neuen Gefrierschrank benötigen und musst dich nicht um die stark umkämpften Money-Keywords (z.B. Gefrierschrank kaufen) schlagen.

Um deinen Ratgeber-Status noch weiter zu qualifizieren kannst du dem User natürlich auch wertvolle Infos an die Hand geben, die ihn bei der Kaufentscheidung unterstützen sollen – genauso wie ein Verkäufer im Ladengeschäft.

Auch hier ein paar Beispiele…

  • Gefrierschrank abtauen
  • Gefrierschrank Energieverbrauch
  • Gefrierschrank Kosten
  • Gefrierschrank klein
  • Gefrierschrank No Frost sinnvoll
  • Gefrierschrank oder Gefriertruhe
  • Welcher Gefrierschrank
  • Gefrierschrank worauf achten

Idealerweise begleitest du also deinen Kunden also auf jedem Schritt seiner Journey. Diese beginnt in dem Moment, wenn ein Internet-Surfer realisiert, dass er ein “Problem” hat. Auf der Suche nach Lösungen sollte er dann schleunigst über dich und dein Angebot “stolpern”. Wenn du dann auch noch einige schlagfertige Verkaufsargumente in petto hast, wirst du schon bald die Früchte deines Content Marketing Konzeptes ernten können.